Nächtliches Zähneknirschen - Knirschen Sie noch oder schlafen Sie schon?
Zähneknirschen, auch Bruxismus oder CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) genannt, ist weit verbreitet. Circa 20 % der Bevölkerung leiden nach aktuellen Studien an dieser krankhaften Angewohnheit des Zähnepressens, bei fast 5 % ist diese Erkrankung sehr stark ausgeprägt.
Meist knirschen die Patienten nachts mit den Zähnen oder pressen die Kiefer übermäßig fest aufeinander - manchmal mit Kräften von 300 bis 400 Kilogramm.
Neben Schmerzen und Muskelverspannungen kann es dabei zu Zahnschäden kommen.
Ursachen:
1. Stress
2. Störkontakte der Zähne
Symptome:
Meist stellt der Zahnarzt die Abnutzung der Zähne fest (Schleifspuren). Der Patient bemerkt das Kürzerwerden der Zähne, Risse im Zahnschmelz, hat oft überempfindliche Zähne und morgendliche Kiefergelenks-, Kopf- und Muskelschmerzen. Gelegentlich hört sogar der Lebenspartner die Knirschgeräusche.
Therapie
Herstellung und einsetzen einer Knirscherschiene für nachts, eventuell in Kombination mit Physiotherapie und Behandlung durch einen Orthopäden.
Behandlungskosten
Die Kosten für einfache Therapiemaßnahmen werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Eine Vermessung der Kieferposition und weitergehende Untersuchungen (Funktionsanalyse) werden privat berechnet.
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